Revision der Normn DIN EN ISO 9001:2015 + 14001:2015 – wir unterstützen Sie dabei!

Die internationalen Normen für Qualitäts- und Umweltmanagement wurden revidiert. Seit 2015 istdie nächste Generation beider Normen in Kraft.
Dies bringt einige Veränderungen mit sich und verpflichtet zertifizierte Unternehmen dazu, bis zum 14.09.2018 ihre Qualitätsmanagement- und Umweltmanagementsysteme auf die neuen Normen umzustellen.
 
Die Umstellung bietet eine Menge Chancen.

Die neue  Struktur, HLS (High Level Structure), der ISO 9001:2015 + 14001:2015 kommt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entgegen. Die Prozessorientierung der Normen ermöglicht eine strukturierte Erfassung der Tätigkeiten und dazugehöriger Ressourcen.

Da die Beschäftigung mit den neuen Normen bereits zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist, um die Änderungen stressfrei bis 2018 umzusetzen, möchten wir Sie gerne dabei unterstützen.

Hierzu bieten wir Ihnen an, Ihre bereits vorhandenen Systeme auf die neuen Normen umzustellen, aber auch ein neues System nach der DIN EN ISO 9001:2015 und/oder 14001:2015 einzuführen.

Für Fragen rund ums QM und UM oder zu Kosten für die Vorbereitung und den Zertifizierungsaufwand rufen Sie an unter der 0221 283560, wir haben immer eine Lösung:

Gerne können Sie auch eine  E-Mail senden an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Die 7 wichtigsten Änderungen der DIN ISO 9001:2015 + 14001:2015 auf einen Blick

Mit der Revision DIN EN ISO 9001:2015 + 14001:2015, die im September 2015 erschienen sind, müssen vor allem folgende 7 Handlungsfelder neu überdacht und verändert werden:

1. Strategische Ausrichtung der Organisation

Zukünftig muss das Qualitäts- und Umweltmanagement mehr in den Alltag und auch in die strategische Ausrichtung der Organisation mit eingebunden werden. Dies bedeutet unter anderem, dass es zur Aufgabe der obersten Leitung wird, sicherzustellen, dass die Qualitäts-/Umweltpolitik und die Ziele mit der strategischen Ausrichtung und dem Kontext der Organisation vereinbar sind. Zudem wird durch die neue Norm von den Unternehmen gefordert, zu erfassen, durch welche internen und externen Belange, Ziele, Strategie und das Ergebnis des QM/UM-Systems beeinflusst wird.

 

2. Erweiterung der Zielgruppen

Die ISO 9001:2015 + 14001:2015 erweitern die Kundenorientierung um weitere Zielgruppen, die sogenannten relevanten interessierten Parteien. Diese müssen für das QM/UM-System festgelegt werden und sollen in den Fokus des Qualitäts- und Umweltmanagements rücken. Dies können z.B. Kunden, Mitarbeiter, Kooperationspartner, Lieferanten, Vermieter, Verbände, etc. sein. Neben der Festlegung soll auch berücksichtigt werden, welche Auswirkungen die Parteien haben, und welche Erwartungen / Ansprüche gestellt werden.

 

3. Prozessmanagement wird wichtiger

Mit der ISO 9001:2015 + 14001:2015 wird ein größeres Gewicht auf den prozessorientierten Ansatz gelegt und somit ein umfassendes und systematisches Prozessmanagement gefordert. Des Weiteren werden erwartete Ergebnisse der Prozesse sowie Risiken und Chancen, die die Zielerreichung der Prozesse beeinflussen könnten bestimmt.

 

4. Verteilung der Verantwortlichkeiten

Die oberste Leitung wird durch die ISO 9001:2015 + 14001:2015 für das QM + UM stärker in die Verpflichtung genommen und soll nun für das QM/UM-System die Verantwortung für die Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit tragen. Somit werden ein Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragter, die vorher für diese Aufgaben zuständig war, nicht mehr explizit gefordert. Die QM/UM-relevanten Aufgaben können so flexibler verteilt werden und die Mitarbeiter sollen so eingesetzt werden, dass sie zur Wirksamkeit des Systems beitragen.

 

5. Risikomanagement

Der systematische Umgang mit Risiken und Chancen wurde in der ISO 9001:2015 + 14001:2015 völlig neu aufgenommen. Diese müssen zukünftig identifiziert, analysiert und bewertet werden sowie Maßnahmen zur Prävention und Gegenmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Bestimmte Angaben zur konkreten Umsetzung gibt es allerdings nicht.

 

6. Wissensmanagement

Wie kann Wissen zur Durchführung der Prozesse innerhalb der Organisation festgehalten, aufrechterhalten und für alle Mitarbeiter verfügbar gemacht werden? Mit dieser Frage müssen sich Unternehmen im Zuge der ISO 9001:2015 + 14001:2015 beschäftigen. Da Wissen ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, wird nun ein systematischer Umgang hiermit gefordert.

 

7. Dokumentation – Papier-QM-Handbuch war gestern

Die ISO 9001:2015 + 14001:2015 bieten bei der Umsetzung der Dokumentation viel mehr Spielraum. Da ein ausgedrucktes Handbuch häufig nicht mehr praktikabel ist, wird dieses auch nicht mehr zwingend gefordert. Hier ist es den Unternehmen selber überlassen eine Dokumentation über EDV, webbasiert, etc. zu wählen. Weiterhin wird in den neuen Normen von „dokumentierter Information“ gesprochen und nicht mehr hinsichtlich Dokumenten und Aufzeichnungen unterschieden.

 

Fazit

Alles in allem zeigt sich, dass die neuen Normen bei der Umsetzung des QM/UM-Systemsmehr Flexibilität erlauben und näher an den Unternehmen sind, aber auch die Anforderungen an die oberste Leitung sowie die Qualitäts- / Umweltverantwortlichen erhöhen sich. Sie bieten die Möglichkeit, zu einem praxisnahen und erlebbaren Managementsystem zu gelangen.

 

 

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