Wenn Sie bereits Ihr Unternehmen gegründet haben und seit mindestens einem Jahr am Markt sind, haben Sie die Möglichkeit einen Zuschuss vom Bund zu den Beratungskosten  der PROXI. GMBH in Anspruch nehmen, um Fragen und Herausforderungen, die sich bei der Unternehmensführung ergeben, zu analysieren, zu planen und gemeinsam umzusetzen.  

Bei einer Unternehmensnachfolge kann der Antrag direkt nach Übernahme des Unternehmens gestellt werden. In diesen Fällen bietet der Bund einen Zuschuss zu den Beratungskosten an.

Gefördert werden deutschlandweit allgemeine Beratungen zu allen

  • wirtschaftlichen
  • finanziellen
  • personellen und
  • organisatorischen Fragen der Unternehmensführung


sowie spezielle Beratungen, wie beispielsweise zu

  • Technologie und Innovationen
  • Außenwirtschaft
  • Qualitätsmanagement
  • Kooperationen
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • Rating


Darüber hinaus zu

  • Umweltschutz
  • Arbeitsschutz
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Unternehmerinnen
  • Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund


Antragsberechtigte
Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe, die mindestens ein Jahr am Markt bestehen und
a) weniger als 250 Personen beschäftigen,
b) einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben,
c) das Unternehmen darf die Voraussetzung für Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz oder Bilanzsummer zusammen mit einem Partnerunternehmen oder verbundenen Unternehmen nicht überschreiten.

Art und Höhe der Förderung
Die Förderung besteht aus einem Zuschuss zu den vom Unternehmensberater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Der Höchstzuschuss bei allgemeinen Beratungen oder speziellen in den alten Bundesländern beträgt 50 Prozent max. 1.500 Euro; in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 Prozent max. 1.500 Euro.

Bei allgemeinen Beratungen und speziellen Beratungen hat jedes Unternehmen ein Beratungskontingent von jeweils insgesamt 3.000 Euro im Rahmen der Laufzeit der Richtlinien. Allgemeine und spezielle Beratungen werden also mit Zuschüssen von zusammen maximal 6.000 Euro gefördert.

Diese Beschränkung gilt nicht für Umweltschutz- und Arbeitsschutzberatungen, Beratungen von Unternehmerinnen oder Migrantinnen und Migranten zur Unternehmensführung sowie Beratungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Beratungen müssen den Richtlinienanforderungen genügen.

 

Download Richtlinien BAFA-Förderung 53 KB

 

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