PROXI-Team bewährte sich als Segel-Crew

Ein Firmen-Event der PROXI.GMBH vom 19. bis 21. Mai in den Niederlanden konfrontierte Geschäftsführung und Mitarbeiter mit einem Rollentausch: Statt Beratung der Kunden stand bei einem Segeltörn auf dem Markermeer das eigene Teamwork auf dem Prüfstand.

Wie ein Team miteinander kooperiert, Handlungen strukturiert und zielgerichtet ausführt und ungewohnte Situationen durch das Treffen und Ausführen von klaren Entscheidungen meistert, lässt sich kaum irgendwo besser feststellen als auf engstem Raum bei einem Segeltörn. Genau das wollten PROXI-Geschäftsführung und -Mitarbeiter samt Partner während des zweitägigen Ausfluges mit einem Plattbodenschiff erfahren. Sie tauschten die Schreibtische im Kölner Büro gegen die Planken und engen Kojen des über hundert Jahre alten Seglers. Die flache Hierarchie des Unternehmens wurde aufgehoben und jeder einzelne ordnete sich dem Kommando des holländischen Skippers Jan unter. Statt der gewohnten Tagesabläufe im Büroalltag standen nun andere, ungewohnte Tätigkeiten im Mittelpunkt und anders als im Büro oder Tagungsraum erforderten diesmal Wind und Wetter rasche Entscheidungen und koordiniertes, effizientes Handeln.

Die erste Bewährungsprobe musste schon bewältigt werden, bevor wir das Deck unseres 2-Masters „Arthur van Schendel“ betraten: Es galt die Verpflegung für acht Personen während der zwei Tage per Supermarkt-Einkauf in Monnickendam zu organisieren. Im Anschluss daran begrüßte uns Skipper Jan auf seinem Schiff und schon machte sich das „PROXI-Bordküchenteam“ an die gemeinsame Vorbereitung des Abendessens.

Am nächsten Morgen wartete nach einem in Teamarbeit hergerichteten üppigen Frühstücks mit frisch vom holländischen Bäcker besorgtem Brot und Brötchen „Neuland“ auf die meisten PROXI-Mitarbeiter: Vor dem Ablegen teilte uns „Matrosin“ Janeke, Tochter unseres Kapitäns und wie er auch begeisterte Skipperin, in kleine Teams ein und unterwies uns in die Aufgaben während des bevorstehenden Törns. Fender einholen, Segel aufziehen, Schot festmachen – ein, zwei Mal bekam jede(r) von uns dabei Gelegenheit, die entsprechenden Handgriffe inklusive der dazugehörigen Seemannsknoten zu üben. Schließlich mussten sich Jan und Janeke auf ihre deutsche Crew verlassen können. Hinzu kam später noch das Segel auftuchen und die Fender vor dem Anlegen wieder an den kritischen Stellen platzieren.

Bei wechselndem Wetter – mal Sonne, mal Wolken, mal mehr und mal weniger Wind und am Nachmittag gar haarscharf an einer Gewitterfront vorbei – führte uns der Törn von Monnickendam aus auf Kreuzkurs Richtung Nord, Ziel war das Hafenstädtchen Hoorn. Mag dem einen oder anderen von uns anfangs wegen der ungewohnten Aufgaben vielleicht etwas mulmig gewesen sein, so legte sich dies jedoch schnell und machte einem gewissen Stolz Platz. Unter dem Kommando von Janeke gingen uns die Handgriffe schon fast in Fleisch und Blut über. Wir fühlten uns wie richtige „Seeleute“ auf dem Markermeer und gelangten zu der Erkenntnis: Segeln ist absolutes Teamwork, aber alles andere als Hexenwerk. Zudem konnte Hobby-Skipper Karl-Heinz Martiné nützliche Erläuterungen zu den Handlungsabläufen beisteuern.

Am zweiten Tag schien es unserem eingespielten Team schon fast so, als wären wir bereits wochenlang gemeinsam auf See unterwegs. Wir hatten unseren „Rollentausch“ längst verinnerlicht, genossen gemeinsam den Törn und meisterten mit vereinten Kräften selbst eine unerwartet eingetretene Situation, als unsere Matrosin Janeke wegen eines verknacksten Fußes an Deck kurze Zeit ausfiel. Weitgehend selbstständig handelten wir so, wie wir es von ihr gelernt hatten.

Fast schon ein wenig wehmütig liefen wir dann am Sonntagnachmittag wieder in unseren Ausgangshafen Monnickendam ein und ertappten uns bei dem Gedanken „schade, dass es schon vorbei ist“. Die Wehmut aber überwog die Erkenntnis, bei diesem Törn eine Menge über die Bewältigung ungewohnter Herausforderungen, über das Zusammenwirken als Team und letztlich auch über sich selbst gelernt zu haben. Letzteres war schließlich auch Gegenstand und Ziel der Lumina Spark-Porträts, deren Aussagen jeder aus dem PROXI-Team während des Segeltörns für sich ganz nah an der Praxis noch einmal verifizieren konnte. Und am Ende wurde diese Selbsterkenntnis noch durch ein besonderes „Zertifikat“ abgerundet: Wenn auch nicht schriftlich, so bescheinigten uns unser Skipper Jan und seiner Tochter Janeke zumindest mündlich, eine sehr gute Mannschaft gewesen zu sein, mit der es Spaß gemacht habe zu segeln.

Ach ja, zu unseren Eindrücken und Erkenntnissen, die wir vom Segeltörn mit nach Hause nahmen, gehört nach dem Besuch des Hafenstädtchens Hoorn und des idyllischen Inselörtchens Marken einmal mehr die Überzeugung, dass unser Nachbarland bezaubernde und besuchenswerte Ausflugsziele bietet.

Quelle: 26.05.2017 PROXI.GMBH / H.-P. Wagner

 

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